Wieder alles zusammen packen und reisefertig sein. Das ist nicht immer mein erster Wunsch auf meiner bucket list. Und doch war ich recht schnell fertig. Es gab ein leckeres Frühstück mit allerlei schönen Dingen wie Rührei mit Gemüse drin und Toast. Das Tassenregal war für mich sehr beeindruckend. Und aus dieser Tassenschar wählte ich eine, denn: ein morgendlicher Tee war wie immer sehr willkommen, und dann ging es auch schon los. Ich wurde ins Auto verfrachtet und wir fuhren noch für eine kleine Rundfahrt los.
Die Ithaca Falls fand ich schon sehr beeindruckend. Sicher weil wir bei uns nicht solche Wasserfälle haben. Aber es sah auch einfach sehr nett aus. Ich hätte, wie so oft, viele Stunden dort verbringen können. Aber dann muss es doch einmal losgehen. Es gab einen herzlichen Abschied und ich radelte wieder los. Ich wollte bis zu, Nordende des Sees kommen. Regen war mehr oder weniger angesagt…. und ich hoffte, dass ich „durchkomme“…
Es war ziemlich warm. Die Landschaft schön, aber auch viel Autoverkehr. Zum Glück war der Seitenstreifen recht groß. Es ging gut. Und die ersten ca. 15km fuhr ich auf dem Black Diamond Trail, eine alte Eisenbahnstrecke. Das war wirklich sehr schön. Und es hat bei den alten Eisenbahnstrecken immer den Vorteil, dass die Steigungen sehr moderat sind. Meist gehen sie nicht über 1,5%. Sehr angenehm. Am Ende der Strecke gab es dann die Taughannock Falls. Die sahen sehr schön aus, auch wenn wenig Wasser drin war. Wenns da mal richtig runterkommt, dann ist das bestimmt richtig beeindruckend.
Zwischendurch gab es eine Pause an einem Selbst.Zahler.Stand… die Erdbeermilch war grauselig… und meine richtige Pause machte ich an einer kleinen Bootsstelle… super kleiner Hafen…. Leider war das Wasser durch den vielenm Wind und die Wellen sehr mulmig, und ich ging nicht hinein. Doch zum Essen wars sehr schön. Ich sah dunkle Wolken über den See ziehen… auch mit Regen… aber nördlich… keine Sache für jetzt :).
In Bridgeport „verlor“ ich mein Intenet. Und das ist natürlich totaler Mist. Weil ohne kannst Du kaum existieren. Ich machte nochmal Pause am Strand, nachdem ich an einer Tankstelle, wo ich auf ein paar erfrischende Getränke hoffte, lediglich aber ein Casino mit Zapfsäulen vorfand, dafür aber mit kostenfreiem WLAN, zumindest den Versuch unternahm, wieder Kommunikation herzustellen… woran es dann auch immer gelegen haben mag. Es ging dann irgendwann wieder… Glück gehabt….
Aber Lock One musste erreicht werden. Ich hoffte, dass das Schleusengebiet genauso schön war wie die, die ich schon gesehen hatte… also zum Zelt aufschlagen. Die letzte Straße dahin sah nicht so richtig vertrauenserweckend aus… aber dann: sehr schöner Platz. Das Wasser war überhaupt nicht zum Baden (zu viele Algen und sehr grün) aber der Platz hat mir gut gefallen. Da noch Sturmwarnung war, hatte ich mir auf der Wiese den Platz mit der „höchsten“ Stelle ausgesucht und schlief dann ziemlich ruhig bis zum nächsten Morgen.
Ich hatte mich noch mit einem Angestellten dort unterhalten, der mir erzählte, dass ich ruhig auch über das Wehr gehen dürfte (kleine Brücke über den Stemmtoren-an den Stemmtoren) und mir das Absperrbauwerk im Fluss Seneca River anschauen könne… Besonders helle war der Kollege nicht aber nett. Es klang auch so, dass er bei der Canal Cooperation nur eine saisonale Stelle hat. Ihm wird dann wohl eine Winterarbeit angeboten, aber ob er die annehmen wird oder nicht, das hat er mir nicht erzählt…



Schreibe einen Kommentar