Das Frühstück ist wohl so wie amerikanisches Frühstück eben manchmal ist: Pappteller, Plastikgeschirr… aber heute hatte ich meine Tasse und mein Besteck mit… Aber die Auswahl war für unsere Verhältnisse bescheiden… Tee gab es aber genug… und Orangensaft, den ich auch als Pfirsichsaft akzeptiert hätte, auch… süß und frisch war ok… grins…

Dann war ich heute mit Wäsche waschen dran… bis ich die Quarters hatte für die Waschmaschine und das Waschmittel… meine Güte… die Dame am Tresen meinte, dass amerikanische Mathematik viel schwerer sei als die deutsche.. das verstand ich nicht, aber wie ich ihr das Geld vorrechnete, verstand sie auch nicht… also alles auf Anfang. Sie gab mir die Seife und das Rückgeld auf meinen Zwanziger. Dann tauschten wir 3 Dollar in Quarters… und dann gab ich ihr noch den Zwanzoger, denn den hatte ich am Punkt „alles auf Anfang“ wieder zu mir genommen… auch hatte sie sich verzählt… was für eine Geburt… dann waren wir aber quitt…

Wahrscheinlich hatte das aber mein Gehirn so durcheinander gebracht, dass ich später feststellte, dass, selbst mit Waschpulver in der Maschine, ein Wäschetrokner die Wäsche nicht sauber, sondern nur warm bekommt… ich hatte die einfach verwechselt… also nochmal… alles in die Waschmaschine, neues Waschpulver gekauft… los gehts… endlich war es fertig und nach 2 Mal war auch der Trockner fertig, der zwischendurch durch einen Mann besetzt war… ich also die Sachen von der Waschmaschine in den Trockner geräumt… festgestellt, dass das Flusensieb übervoll war (auch mit Waschpulver)… gereinigt… angemacht… dann war er endlich fertig… dann festgestellt, dass ich durch das Fusselentfernen so abgelenkt war, dass ich nur 3 Dinge im Trockner hatte. Der Rest war noch in der Waschmaschine. Also nochmal Quarters geholt… und nochmal… heute ist vielleicht doch nicht mein Tag.

Dadurch aht sich dann unsere Abfahrt zum Lokal etwas verzögert. Ich hatte Evan gesagt, dass ich dann wenigstens das Essen bezahle, wenn er schon das Zimmer zahlt… ok… abgemacht.

Wir fuhren zu einem Lokal am alten Bahnhof… wir wollten chicken reggies essen… Das Lokal The Tailor and the Cook hat uns wirklich überzeugt… Jen, unsere Kellnerin für heute Abend fragte ob wir irgendwelche Allergien haben, ich sagte nein, bis auf monkey brain wäre alles ok. Und sie sagte: oh, monkey brain haben wir heute Abend nicht im Angebot… wirklich schlagfertig die Dame… und das Essen war super. Diee Vorspeisenplatte mit Wurst, Käse, geröstetem Brot und Honig für den Blauschimmelkäse sowie ein paar Oliven und Mandeln war wirklich lecker. Und das Chicken Reggies (Hünerfleisch mit Rigatoni.Nudeln) war sehr lecker…

Wir hatten einen schönen Nichts.Tun.Tag, während es heute viel geregnet hatte und freuten uns… und ganz nebenbei habe ich rausbekommen, wenn man „oh, what a fuck“ sagt, dann meint das überhaupt nichts sexuelles…

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