ich habe etwas schlecht geschlafen und war immernoch sehr gerädert… oder war es die „Anstrengung“ von gestern? Wie auch immer, wir gingen zum Frühstück… Das war schon sehr „amerikanisch“, so wie ich es kennengelernt hatte. Alles in Plastik und auf Papptellern und in Pappbechern… Natürlich habe ich einiges probiert… Ananas in Plastikbechern abgefüllt… leider Dosenananas… Aber das PeanutButterJellySandwich, das ich mir für unterwegs gemacht hatte, das schmeckte mir sehr gut. Der Joghurt und die Milch waren auch gut…
Kurz nach 8Uhr ging es dann los. Erst am Hudson River etwas nach Norden. Es wart so schönes Wetter. Nach dem Regern gestern angenehm kühl. Sonnig. Leichte Briese… ok, die kam von schräg vorn und von vorn, aber durch die Bäume waren wir recht geschützt… sehr gangenehmes Radeln.
Nach ein paar Kilometern bogen wir nach Westen ab, denn der Erie Canal Trail ist unser Weg. Nicht der nach Norden. Nach einer Weile hielten wir zum Pause machen. Evan unterhielt sich mit Bertha (den Namen bekamen wir später raus), die gerade ein Steinlabyrinth anfertigte… Die beiden unterhielten sich prächtig und wir wurden auf einen Tee auf ihrer Terrasse eingeladen. Wir genossen die Aussicht auf einen Teil des Mohawk Rivers und jeder eine kleine Schüssel Obstsalat, die noch angeboten wurde. Ich hatte noch etwas Granola, das mir aber nicht so recht schmeckte. Da es aber Berthas Favorit.Granola war, habe ich es dann kurzerhand da gelassen….
Mittag hatten wir in Schenectady. In Marias Bar. Ich hatte das 3-Gang-Menü… der 3. Gang war ein Erfrischungsgetränk, welches ich aber auch schon vorher haben konnte… Die Vorspeise war Chicken Tortillia Soup. Sehr lecker… die Tortillas als TrockenChips „draußen“ dran und Prime Rip Dip als Hauptgang… das war für mich überraschederweise keine Scheibe Grillfleisch, sondern ein Sandwich mit Beef und Käse überbacken. Recht mächtig, aber ganz gut. Damit ist es „nicht so trocken“ ist, gabs dazu eine Tasse mitz Brühe zum einditschen…. grins…
Wir genossen die Strecken am Wasser lang, den Schatten, die angenehme Sonne, die heute weniger heiß war als die letzten Tage und am Abend trennten sich unsere Wege, da Evan in Amsterdam ein Hotel gebucht hatte und ich im Garten einer Kichgemeinde mein Zelt aufschlagen wollte… Vorher hatten wir noch Eiscreme…
Apropo Amsterdam: wir fuhren „natürlich“ vorher durch Rotterdam. In den den nächsten Tagen kommen auch noch Rom, Syrakuse, Ithaca und viele andere Namen, die ich aus Europa kenne. Mit der Namensgebung war framan hier offensichtlich weniger kreativ….
Hier in Sprakers ist der Gemeinderaum der Kirche direkt an der Kirche dran. Und auch der Radweg ist nur ein paar Meter weg. Meine Matte liegt im Gemeinderaum. Es gibt ein paar Snacks (Chips und Müsliriegel, ein paar Gummibärchen) und Mineralwasser… sehr angenehm. Danke an die Kirchengemeinde, die diese Übernachtungsmöglichkeit den Radfahrern anbietet. Diesen Platz zu finden war möglich, weil ich die homepage https://www.ptny.org/bike-canal/map/ fand auf der der Radweg ist und auch die Zeltplätze für die Radfahrer…
Nur der Hund auf dem Nachbargrundstück (eine Dogge oder so) kläffte ganz schön viel, bis dann die Nachbarn den Hund reingenommen hatten.
Es war ein sehr schöner Radeltag mit guten Begegnungen, ganz gutem, Essen, Super Wetter und einem guten Schlafplatz… sehr schön…



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