Nach einem entspannten Frühstück (das was wir gestern besorgt hatten und Tee von ihm-schwarz :)) machten wir uns auf den Weg. Wir wollten mit dem Auto nach Arlington. Und von da, damit wir nicht zu spät zurück sind, gegen Mittag die Heimreise antreten. Also los… bissl Eile, damit wir nicht den zweiten Tag „anfangen“ im Parkhaus… und was soll ich sagen: das Warten auf den einen rückwärtsfahrenden Lieferwagen vor dem Parkhaus kostete uns eine Minute, die 22 Dollar teuer war… unser Parkschein war von gestern 9:24Uhr… und unsere Quittung von heute 9:24Uhr. Damit die Parkzeit 24h 0min und ein paar Sekunden… so ein Pech. Schlauberger werden jetzt sagen: wärst Du mal ein paar min früher losgegangen! Ja, weiß ich selber. Trotzdem! Aber so ist es. Ich ärgere mich nicht! So!!

Dann nach Arlington. Ab ins Parkhaus.

Was für ein Friedhof! Meine Güte! Wie ich schon sagte. Pathos können sie hier. Friedhöfe sind für mich ja immer besonders, und ich bin dort gern. Hier gab es auch Bänke und Schatten. Er hat mir von der Anlage sehr gut gefallen. Diese langen Gräberreihen mit fast immer weißen Grabsteinen auf der gründen Wiese. Sieht schon gut aus. Der Anlass des Friedhofes ist nicht so schön: Der Bürgerkrieg 1861-1865 mit seinen vielen Toten. Ich fand unterschiedliche Zahlen zu der Anzahl der Gräber: über 260.000 bis über 400.000. Auf jeden fall ziemlich viele. Wir schauten uns das Grab von John F. Kennedy an und das Haus der ehemaligen Eigentümerfamilie Robert E. Lee sowie das Grab der unbekannten Soldaten. Letzteres kommt mit Wachablösung alle halbe Stunde daher… das hat mich doch sehr an die Wachablösung in Berlin zu Kinderzeiten erinnert… das hat damals die NVA veranstaltet… was für ein Brimborium. Es tut mir leid für die die das anders sehen: für mich sind diese Militärprozeduren immer etwas beängstigend, weil es sich für mich immer ein wenig nach Verherrlichung des Militärs anfühlt.

Gegen Mittag machten wir uns dann auf den Heimweg. Alles hat gut geklappt. Darüber bin ich sehr froh. Immerhin sind es rund 600km. Danke auch an die Jungs, die uns abgeholt haben, denn irgendwie mussten wir ja von Albany, wo die Autovermietung ist, wieder nach Great Barrington. Und das ist auch eine Stunde Fahrt. Und bevor wir zurück fuhren, besorgten sich alle unter 50 jährigen noch Kekse in einem Keksladen… und ich bin ganz schön müde.

Es war eine sehr schöne Zeit in Washington DC. Danke mein Friedrich. Du warst nicht nur ein wunderbarer Beifahrer (ich habe meine erste 10spurige Straße mit ihm bewältigt), sondern ich habe die Zeit mit Dir sehr genossen.

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