nach einem guten Frühstück mit Schokoaufstrich (nicht das Original) und gebratenem Speck und Rührei und nach Ende des Regens konnte ich dann gegen 11Uhr losfahren… es war warm und schwül… Meine Gastgeber waren zu einer Beerdigung unterwegs und sagten, dass ihr Sohn nch schläft und ich solle einfach hinter mir zuziehen… gemacht getan… erstma an der Straße lang… zum Glück ein Radweg, aber der Autolärm geht mir schon bissl auf die Nerven… aber nach einer Weile waren es dann hauptsächlich kleine Straßen. Nur der Verkehr ist hier schon deutlich mehr als in den bisherigen Gegenden, wo ich so durchfuhr. Ein Highway durch Wyoming ist hier mit einer kleineren Straße dahingehend vergleichbar, dass hier auf der kleineren Straße mehr Autos fahren… die „Einsamkeit“ der vergangenen Wochen hatte bzgl. des Verkehrs deutliche Vorteile…
Ich kam durch Holland… ein Ort… wo mir das Parkschild für den Pfarrer gut gefallen hat. und dann ging es eigentlich immer nur nach Osten… bissl welliges Land, bissl Wind von schräg vorn auf dem zweiten Teil… das ist voll lästig… aber zum Abend kam ich dann in Manitowoc an. Es wurde schon dunkel… aber nicht nur weil die Sonne in Manitowoc deutlich früher untergeht als in St Paul (20.24Uhr zu 20.56Uhr), sondern weil es aussah wie Regen, der aberletztendlich vorbeizog. Das ist mir aber erst in der Dusche aufgefallen. Im übrigen „verliere“ ich so jeden Tag 4 bis 5 Minuten Licht durch meine Fahrt nach Osten… Gut, dass es immermal wieder einen Zeitzone gibt, die die Tage „länger“ macht… Morgen erreiche ich die nächste und damit auch die östlichste auf dieser Fahrt…
Cath und Brian ließen mir die Wahl in ihrer Hermitage (Einsiedelei) zu schlafen oder im Haus…. Ich wählte die Hermitage. Zum einen, weil es hieß, dass es dort ggf. kühler ist als im Haus, und weil mir das „Gartenhäuschen“ einfach so gut gefallen hat… ein paar Inspirationen für zu Hause… Die beiden waren und sind so herzlich. Das ist anrührend. Schon wenn Du auf dem Stuhl einen Zettel findest, der „Welcome Max“ sagt…
Dann hörte ich, dass sie morgen für ein verlängtes Wochenende weg fahren… und dann nehmen sie mich noch für eine Nacht auf… das finde ich schon erstaunlich… vor allem, weil Cath noch die ganzen Essensvorbereitungen „an der Backe“ hatte…
Es gab noch Abendessen (Tortellini, Salat, Hähnchenklein), was sehr lecker war. Und wir waren uns alle einig, dass echtes Essen doch das richtige ist… Auch über die Definition „echtes“ Essen waren wir uns einig: selbst gekocht und zubereitet mit frischem (nach Möglichkeit Bio) Zeugs erfüllt das. grins…
Und so rollte ich nach einem kurzen Limoeinkauf meinen Schlafsack aus und begebe mich zur Ruhe…



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